Johannes Lamparter im Massenstart von Ruka auf Platz 7

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GEPA Johannes Lamparter zeigte eine solide Leistung

Im letzten Wettkampf des Auftakt-Wochenendes in Ruka (FIN) belegte Johannes Lamparter als bester Österreicher den siebenten Platz. 

Der Sieg geht an Jarl Magnus Riiber (NOR) vor dem Franzosen Matteo Baud und dem Japaner Ryota Yamamoto.

Der heutige Finalbewerb der Ruka Tour wurde als Massenstart durchgeführt. Zuerst ging es für die Athleten auf der Loipe über 10 Kilometer, anschließend wurde gesprungen. Generell waren die Zeitrückstände im Langlaufrennen heute sehr gering, als bester ÖSV-Athlet platzierte sich Johannes Lamparter auf Platz 4. Er nimmt einen Rückstand von 3,5sek bzw. 0,9 Punkte auf Jarl Magnus Riiber, den Sieger des Langlaufrennens, mit auf die Schanze. Stefan Rettenegger wurde 16. mit 2,1 Punkten Rückstand. Pech hatte Mario Seidl, der nach zwei Stürzen als 47. 19,4 Punkte Rückstand in Kauf nehmen musste.

Nach einem Wochenende mit durchwachsener Sprungleistung gelang Lamparter heute auf der Schanze ein versöhnlicher Abschluss. Mit einer Weite von 137,5 Meter kann er den vierten Platz nach dem Langlaufrennen zwar nicht ganz halten, platziert sich als Siebenter aber doch im Spitzenfeld. Mario Seidl konnte sich mit dem weitesten Sprung des Tages auf 147 Meter um sage und schreibe 39 Plätze auf den achten Gesamtrang verbessern. Mit Stefan Rettenegger auf Platz 11 und Franz-Josef Rehrl auf Platz 12 schaffen so insgesamt vier ÖSV-Athleten den Sprung in die Top 12.

Die weiteren Platzierungen der ÖSV-Athleten:

17. Martin Fritz

21. Philipp Orter

25. Lukas Greiderer

29. Thomas Rettenegger

Johannes Lamparter: (7.) „Es war heute ein guter Schritt nach vorne, die letzten beiden Tage waren speziell auf der Schanze ein Kampf. Heute ist es besser geflogen, ich bin echt zufrieden. Die Form auf der Loipe passt auch, jetzt heißt es Schritt für Schritt weiter entwickeln, die Saison ist noch jung.“

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GEPAMario Seidl machte heute auf der Schanze fast 40 Plätze gut

Mario Seidl: (8.) „Es hat echt Spass gemacht, heute auf der Schanze nochmal so eine Bombe zu zünden und mein ganzes Potential abzurufen. Die zwei Stürze im Rennen waren echt bitter, da wäre sonst noch mehr drin gewesen. Allein im Springen konnte ich ja … Plätze aufholen. Ich weiß, wo ich noch arbeiten muss, vor allem auf der Loipe habe ich noch einiges zu tun.“

Resümee Cheftrainer Christoph Eugen: Die Ergebnisse vom Wochenende sind so, wie ich mir sie erwartet habe. Wir sind ganz gut dabei, für ganz vorne fehlt aber noch etwas. Wir haben jetzt gesehen, wo die Konkurrenz umgeht. Auf der Schanze war der heutige Tag wichtig für uns, es war ein versöhnlicher Abschluss. Wir freuen uns jetzt auf daheim, werden gut regenerieren und in Lillehammer wieder mit vollen Batterien am Start stehen.“

Morgen Montag fliegt die Mannschaft zurück in die Heimat, ehe es am Donnerstag wieder in den Norden geht. In Lillehammer (NOR) stehen einerseits die nächsten Herren-Wettkämpfe am Programm, andererseits starten auch die Damen mit einem Wettkampf von der Normalschanze in ihre Weltcupsaison.

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